Was sich zur Zeit in unserer Gemeinde ändert aufgrund der Coronavirus-Epidemie!

© Foto: epd-bild/Friedrich Stark
Veröffentlicht von Jürgen Schäfer am Fr., 13. Mär. 2020 22:44 Uhr
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Die behördlichen Anordnungen des Landes und der Stadt haben das gemeindliche Leben zum Stillstand gebracht. 

Aber wir wissen, es ist ein sinnvolles Handeln alle zwischenmenschliche Kontakte soweit es geht herunter zu fahren, damit die Ausbreitung verlangsamt wird. Wir als Kirchengemeinde wollen hier mitwirken und hoffen, dass damit die Verbreitung des Virus wirksam eingedämmt werden kann.

Von daher werden Gottesdienste bis zum 19. April nicht stattfinden. Über Ostern wird wohl kein Gottesdienst bei uns in Hagen gefeiert werden. Wir informieren aber über unsere Homepage, was sich bei uns um Ostern herum tun wird.

Traurig ist, dass die Konfirmationen am 26. April und 10. Mai wohl nicht stattfinden können. Wir haben sie abgesagt und werden sie an einem anderen Termin, der heute noch nicht feststeht, nachholen. Wir wollen aber auch, dass unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden in einem festlichen Gottesdienst, an dem alle Familienmitglieder und Angehörigen teilnehmen können, eingesegnet werden.

Unter den nicht stattfindenden Feiern sind Taufen, Trauungen und Goldene bzw. Diamantene Hochzeiten. Die Osterfreizeit der Jugend wie auch die Familienfreizeit im Juni sind abgesagt. Auch die Goldene Konfirmation im Juni wird so nicht stattfinden können. Die Hasper Kirmes ist abgesagt und auch der Kirmesgottesdienst wir nicht stattfinden.

Die Geburtstagsfeier für Seniorinnen und Senioren - eingeladen für den 3.4. - wird nicht stattfinden können. Ob die Feier im Juli stattfinden wird, ist noch offen.

Auch der Taizé-Gottesdienst im Mai wird entfallen.

Die Gemeindegruppe treffen sich bis zum 19.4. zunächst nicht, wie es danach weitergeht, werden wir auf der Homepage veröffentlichen. Dies gilt auch für die kirchenmusikalschen Gruppen

Geburtstagsbesuche sind z.Zt. auch nicht möglich. Die Trauerfeiern finden ohne Nutzung der Trauerhallen statt. Die Pastöre der Gemeinde begleiten Sie auch ohne Trauerhalle beim Abschiednehmen von einem geliebten Menschen.

Im Hinblick auf die seit dem 15 März untersagten Gottesdienste hat uns ein Presbyteriummitglied und Prädikant unserer Gemeinde folgende Geschichte ans Herz gelegt:

Als Rabbi Joshua Meir ein kleiner Junge war, brachte ihn seine Mutter einmal zum Maggid von Kosnitz. 
Da sagte ihm jemand: «Ich gebe dir einen Gulden, wenn du mir sagst, wo Gott wohnt.»
Er antwortete: «Und ich gebe dir zwei Gulden, wenn du mir sagen kannst, wo er nicht wohnt.»“

In diesem Sinne, suchen Sie Gott da, wo sie sich gerade befinden. Vielleicht ist er ganz nah und sie haben ihn bisher nicht wahrgenommen.

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