Neues Altartuch für das "Gewächshaus der Hoffnung"

© Jürgen Schäfer
Veröffentlicht von Jürgen Schäfer am Fr., 18. Okt. 2019 13:52 Uhr
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2 Jahre hat es gedauert bis die Idee von neuen Antependien am Altar und an der Kanzel in der Kapelle des EVK Hagen Haspe Wirklichkeit wurde. 

Nun endlich ist ein großer Wunsch von Pfarrerin Susanne Haensel, Krankenhausseelsorgerin am Mops, in Erfüllung gegangen. 

Seit dem Beginn ihrer Tätigkeit als Krankenhausseelsorgerin am Mops war es Pfarrerin Haensel ein Herzensanliegen, mit einem neuen grünen Altarbehang für die Trinitatiszeit (die längste Zeit im Kirchenjahr) die Atmosphäre in der Krankenhauskapelle zu unterstreichen.

Seit vielen Jahren lassen die durch den Künstler Leo Janischowsky gestalteten Fenster den Innenraum der Kapelle in einem besonderen Licht erstrahlen. Daher wird die Kapelle treffend „Gewächshaus der Hoffnung“ genannt. 


Das hatte die Pfarrerin von Anfang an tief beeindruckt. Und auch die Besucher der Kapelle schätzen die besondere Atmosphäre dieses spirituellen Raumes.

Sowohl Patienten und Angehörige, als auch Mitarbeiter und Gottesdienstbesucher nutzen die Kapelle als einen Ort der Ruhe und Besinnung, einen Raum für Gebet und Stille und für das Entzünden von  (LED-)Lichtern.

Viele Einträge im Anliegenbuch zeugen davon, dass die Kapelle einen großen Stellenwert bei den Besuchern genießt.

Die Paramente sind eine Extra-Anfertigung der Paramentenwerkstatt  Kaiserswerth. Korrespondierend zu der Farbgestaltung der Kapellenfenster haben die beiden Künstlerinnen der Kaiserswerther Werkstatt, Frau Valeska Stengert und Frau Daniela Fröse den dunkelgrünen Unterstoff gewebt und die Seidenapplikationen in verschiedenen Farbabstufungen von grün, gelb und blau gefärbt. Die Stoffe haben sie in Handarbeit aufgebracht und mit Stickereien in gold, grün und rot versehen.

Inhaltlich werden die Themen Werden und Vergehen, Leben und Wachsen, Welt und göttliche Trinität dargestellt.

Alle Beteiligten freuen sich darüber, daß diese hochwertigen Altar- und Kanzelparamente nun ihrer Bestimmung übergeben werden.

Ein großes Dankeschön nochmal an die Evang. Stiftung Haspe, für das grosszügige finanzielle Engagement.

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