Unterwegs auf den Spuren der Schöpfung

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Veröffentlicht von Michael Hoffmann am Mo., 1. Apr. 2019 13:58 Uhr
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Einmal durch die sieben Tage der Schöpfung in nur drei Stunden ging es am 31.03.2019 für die Besucherinnen und Besucher des Schöpfungswegs der Evang. Kirchengemeinden Paulus und Haspe.

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts haben die Konfi-Gruppen der beiden Gemeinden die sieben Tage der Schöpfung kreativ und gegenwartsbezogen in Wegstationen präsentiert.

Der gemeinsame Spaziergang der beiden Kirchengemeinden begann mit einem Gottesdienst in der Pauluskirche (Wehringhausen) und endete mit einer Andacht und einem Imbiss in der Kirche Haspe. 

Von der rettenden Ozonschicht unserer Atmosphäre über die Plastikmüllverschmutzung der Meere wurde die Gefährdung unseres Lebensraums aufgezeigt.

Mond und Sterne gab es in einem unterhaltsamen Quiz mit Gesangseinlagen in Form

von leckeren selbstgebackenen Plätzchen.




Das Gewimmel in den Meeren wurde am Beispiel der Hasper Lachsstation verdeutlicht. Dort werden Lachslaiche ausgebrütet und danach in den heimischen Gewässern ausgesetzt. Sie Lachse verbringen ihr Leben im Atlantik, kehren aber am Ende wieder an ihren Geburtsort zurück. Sie beleben die Flüsse, sind Nahrungsquelle für andere Lebewesen und verdeutlichen den großen Zusammenhang des Ganzen.

Wir sind ein Teil des Ganzen!

Nach der Vorstellung der Verfasser des biblischen Schöpfungsberichts wird erst am sechsten Tag der Mensch geschaffen und in den Lebensraum mit allen anderen Lebewesen gesetzt. Hier ist sein Platz im Miteinander der Schöpfung.


Gemeinsam auf dem Weg - das sind die beiden evangelischen Kirchengemeinden in den angrenzenden Stadtteilen Haspe und Wehringhausen. In der Hasper Kirche angekommen war Zeit für Ruhe und Innehalten : Das Leben braucht auch Pausen,  war die Botschaft der Konfirmandinnen und Konfirmanden. Nach diesem Spaziergang sah das eigentlich jeder ein und stärkte sich mit Kartoffel-Möhrensuppe. Musikalisch wurden beide Gottesdienste von den Kirchenmusikern Frank Förster und Markus Klein gestaltet. Vielen Dank! 

Ein gelungenes Projekt, das wiederholt werden sollte. Dann vielleicht auf einem anderen Weg zu einem anderen Thema, denn viele Wege verbinden unsere Gemeinden.

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